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Erntedank 2021

@Thomas Fischer
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Erstkommunion 2021 der Kinder von Landshausen

Unsere Fahne zeigt an: hier ist ein besonderer Tag... © V.Gäbke
Unsere Fahne zeigt an: hier ist ein besonderer Tag... © V.Gäbke
... Erstkommunion © V.Gäbke
... Erstkommunion © V.Gäbke
Herr Pfarrer Franz Pfeifer (links) und Akolyth Thomas Fischer (rechts) im festlich geschmückten Altarraum © M. Rochau
Herr Pfarrer Franz Pfeifer (links) und Akolyth Thomas Fischer (rechts) im festlich geschmückten Altarraum © M. Rochau

Die Kinder aus Landshausen wollten ihre Erstkommunion in diesem Jahr mit ihren Verwandten feiern. Daher bot ihnen Pfarrer Franz Pfeifer die Kirche St. Wolfgang an. Mit den Hygiene-Vorgaben wegen der Corona-Pandemie war diese Kirche bestens geeignet. Die Bänke konnten so gestellt werden, dass die Familien blockweise und doch mit genügend Abstand untereinander (es darf ja nur ein Haushalt zusammen sitzen) Platz hatten.

Pfarrer Franz Pfeifer nahm sich in der Vorbereitung viel Zeit und übte mit den Kindern und Ministranten die Abläufe ein. Die Eltern unterstützten mit den Fahrdiensten. Simone Horsch als Kommunionmutter koordinierte die Termine, die Unterrichtsstunden und stand allen mit Rat und Tat zur Seite. 

Rechtzeitig zum Fest wurden 5 Buchsbüsche gespendet, die rasch eingepflanzt und liebevoll geschmückt, den Eingangsbereich verschönerten.

Der Innenraum der Kirche wurde mit Blumen und Buchs herausgeputzt: wunderschöne, aufrecht-strebende Arrangements frischer Blumen am Ambo, beim Kirchenpatron „Heiliger Wolfgang“ und am Tabernakel; rundum-gewunden um die Osterkerze und bei den Kerzen der Erstkommunionkinder.
Die Buchs-Fische wurden eigens geflochten, damit auch der Weg der Kinder etwas Besonderes ist.

Die Ministranten von Landshausen, ein eigener Organist und die Sopranistin Sabine Seidl sorgten für die Umsetzung der liturgischen Feier. 

Auch das Läutewerk der Glocken wollte korrekt bedient werden. Hier stellten sich Ulrich Trollman und Olaf Lohberger zur Verfügung, denn Simone Horsch als eigentliche Mesnerin in Syrgenstein konnte so bei ihrem eigenen Erstkommunionkind bleiben und mitfeiern.

Mit der strahlenden Sonne am blauen Himmel strahlten die Kinder nach der wunderschönen Messe um die Wette. 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen teilnehmenden Diensten, liturgischen und außerliturgischen Helfern, den Spendern und den vielen Betern, die für das Gelingen des Festes gesorgt haben. 

Allen Erstkommunionkindern einen herzlichen Gruß – schaut gerne wieder in Syrgenstein vorbei. Die Dankandacht ist nämlich in St. Nikolaus in Landshausen.
Rundblick: alle Bänke wurden den Hygiene-Regeln entsprechrend angepasst. © V.Gäbke
Rundblick: alle Bänke wurden den Hygiene-Regeln entsprechrend angepasst. © V.Gäbke
Die Bänke am Eingang und Ausgang zierten als Geleit Fische aus Buchs © V.Gäbke
Die Bänke am Eingang und Ausgang zierten als Geleit Fische aus Buchs © V.Gäbke
Der Ambo erhielt ein Blumengesteck... 
© V.Gäbke
Der Ambo erhielt ein Blumengesteck... © V.Gäbke
Die Osterkerze strahlte im frischen Blütenkranz... 
© V.Gäbke
Die Osterkerze strahlte im frischen Blütenkranz... © V.Gäbke
... und der Kerzenständer "blühte" förmlich auf © V.Gäbke

Hungertuch 2021

Hungertuch der Künstlerin Lilian Moreno Sánchez
Hungertuch der Künstlerin Lilian Moreno Sánchez

Vor zwölf Jahren entschloss man sich hier in St. Nikolaus Landshausen die alte Tradition des Hungertuches wieder neu zu beleben. Das Tuch der 40 Tage versinnbildlicht den Vorhang, der die Bundeslade verhüllte und beim Leiden des Herrn zerriss. Es hat auch in unserem Raum eine sehr alte Tradition. Bereits im Jahr 1000 wird das Brauchtum der Fastentücher belegt und fand über die Klosterkirchen auch allmählich Einzug in die Pfarrkirchen. Eine Beschreibung belegt, dass zwischen 1126 und 1149 im Kloster St. Ulrich und Afra zu Augsburg ein Fastentuch mit künstlerischer Darstellung entstand.

Vor dem eigentlichen Fastentuch hängt das neue Misereor Hungertuch mit dem Thema „“DU STELLST MEINE FÜSSE AUF WEITEN RAUM – DIE KRAFT DES WANDELS“. Das Tuch verhüllt bereits ab Aschermittwoch den Hochaltar samt Chorfresko und bietet den Gläubigen bis Karsamstag zur körperlichen Buße des Fastens auch ein Fasten der Augen.

Als Grundlage ihres Bildes hat die chilenische Künstlerin Lilian Moreno Sánchez das Röntgenbild eines vielfach gebrochenen Fußes verwendet. Der Fuß gehört zu einem Menschen, der bei Demonstrationen im Oktober 2019 in Santiago de Chile schwer verwundet wurde. Die Proteste, die auch 2020 weitergehen, sind gegen die soziale Ungerechtigkeit im Land gerichtet. Die Demonstrierenden benannten die Plaza Italia, auf der sie sich versammelten, 2019 in „Platz der Würde“ um. Über tausend Menschen wurden bei den damaligen Unruhen verletzt, rund 7000 wurden verhaftet. Die Künstlerin hat ihr Bild als Triptychon angelegt. Als Untergrund verwendete sie Bettlaken aus einem europäischen Krankenhaus und einem ehemaligen bayerischen Frauenkloster, um die körperlichen und die seelisch-spirituellen Aspekte von Krankheit und Heilung anzusprechen. Auf dem Platz der Würde in Santiago de Chile hat sie Erde und Staub eingesammelt und in den Stoff gerieben, der nicht glatt und makellos, sondern mit eingebügelten Falten und Verwerfungen auf die Keilrahmen gespannt wurde. Man erkennt feine eingenähte Goldfäden; sie sind wie Wundnähte, die nach dem Abheilen einer Verletzung sichtbar bleiben. Die zum Schluss aufgebrachten goldenen Blumen greifen das Muster der Kloster-Bettwäsche, eingewebte Blüten, auf. Während das Röntgenbild deutlich die Brüche der Knochen und Gelenke zeigt, die Verletztheit, den Schmerz, symbolisieren die Blumen Schönheit, Zartheit und Kraft – das unbesiegbare und neu erblühende Leben. Die schwarzen Linien des Röntgenbildes, die verwendeten Materialien Zeichenkohle, Staub und Erde sowie die karge Bildsprache verweisen auf die Passion Christi und die Passionen der Menschen; dagegen stehen Gold und Blumen für das kostbare Leben, für Hoffnung und Liebe. Wir sind gerufen, nicht im Leid zu verharren, sondern „Wege ins Weite“ zu suchen. Die Linien des Röntgenbildes vermitteln auch einen Eindruck von Leichtigkeit, sie scheinen zu tanzen: Leben ist ein Prozess, der immer weitergeht – auch mit verwundeten und gehemmten Füßen vertrauen wir auf die Kraft des Wandels.

Mariä Lichtmess 2021

Kerzenweihe zu Maria Lichtmess
Kerzenweihe zu Maria Lichtmess
St. Nikolaus in Landshausen © V. Gäbke (2020)

Kath. Pfarramt
St. Wolfgang Syrgenstein
Schulstraße 7
89428 Syrgenstein

Tel: 09077 / 292

Fax: 09077 / 70 88 11

Email: pg.syrgenstein@bistum-augsburg.de

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In dringenden Anliegen können Sie für ein persönliches Gespräch auch einen Termin mit uns vereinbaren. Bitte beachten Sie beim Besuch des Pfarrbüros die Hygieneregeln.

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